Als größter Fan von Stargate SG1 und Atlantis bin ich von den ersten 5 Folgen von Stargate Universe enttäuscht. Bin ich zu alt und passe nicht mehr in die Zielgruppe? Muß SciFi heutzutage unbedingt so viele Kompromisse eingehen? Ok, das Militär-Style-Gequatsche war immer schon überflüssig, aber im Gegensatz zu SG1 und Atlantis gibt es bei Universe jede Menge langgezogene Gefühls-Duseleien, viele unbedeutende Dispute die nicht zur Handlung beitragen, und was das schlimmste ist: Null Humor! Kein Colonel der sich als "Fan von Jungfern und von Fahrten" outet oder "mal pinkeln muss" (O'Neill), kein cholerischer Chef-Wissenschaftler (McKay), kein Augenzwinkern. Bedeutet das im Umkehrschluß dass jüngere Zuschauer (auf die die Sendung angeblich zugeschnitten ist), keinen Sinn für Humor haben? Tsss..
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Stargate SG-1 hat sich einfach durch den genialen Humor und vor allem wirklich grundlagenbasierte Wissenschaft (als Naturwissenschaftler kotzt einen dieses Gelaber aus Atlantis und folgenden wortwörtlich nur noch an) herausgezeichnet. Während in den ersten Staffeln noch relativ schnell neue Themenkomplexe erschlossen wurden, hat man ziemlich schnell einen Konvergenzpunkt gefunden und eine fundierte Story aufgezogen. Das hatte Stil! Ehrlich gesagt - alles, was ich bis jetzt von diesem Universe-Kram gesehen habe, hatte das Format von einem billigen "Battlestar Galactica"-Abklatsch. Am schlimmsten finde ich ja diese Wackel-Kamerahaltung, die neuerdings so modern ist. Da wird einem ja Seekrank...
Hier scheint es sogar Außerirdischen zu langweilig zu sein. Grauenhaft!